Das Sparschwein ist noch lange nicht tot! - Gastbeitrag

8/9/2020

Deutsche Kinder werden zum konservativen Sparen erzogen

Kinder und Geld – oft ist das eine heikle Kombination. Denn der Umgang mit den eigenen Finanzen will gelernt sein. Während Kinder zum Beispiel im Umgang mit Social Media immer versierter werden und den Eltern mehrere Schritte voraus sind, sieht es beim Thema Geld anders aus: Kinder werden von ihren Eltern zu konservativen Sparerinnen und Sparern erzogen. Und der Markt – ganz besonders die etablierten Volksbanken – verpasst eine riesige Chance.

Altmodisches Sparverhalten

Eine aktuelle Erhebung unter über 600 Eltern sowie knapp 400 Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren hat gezeigt, dass deutsche Kinder vor allem zu recht konservativen Sparerinnen und Sparern erzogen werden: Über 60 Prozent der Eltern geben an, dass das gesamte Taschengeld oder zumindest der größte Teil davon gespart wird und gespart werden soll. Das Erschreckende: Das Geld landet bei jedem zweiten Kind im Sparschwein! Und dort bleibt es dann auch erst einmal, denn es wird, das gaben die Kinder selbst so an, mit überwiegender Mehrheit für größere Anschaffungen zurückgelegt.

Die Motivation hinter diesem Verhalten ist schnell erklärt: Kinder lernen von klein auf, dass Sparen “wichtig ist”. Sie hören auf ihre Eltern und denken an ihre Zukunft und legen Geld ganz bewusst zurück. Auf den ersten Blick kann man also den Eltern gratulieren, denn die Erziehungsarbeit scheint Früchte zu tragen. Das Taschengeld wird nicht sofort ausgegeben …

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