Diese 3 Faktoren machen eine App für Kinder erfolgreich!

8/4/2019

Wenn wir gefragt werden „sind Apps für Kinder nicht genau so, wie alle anderen und wieso brauchen wir eine Spezialagentur für Kindermaketing und Familienmarketing?“ - stellen wir oft die Gegenfrage: „Würde dein Kind die „Der Spiegel“-App verwenden?“ - Vermutlich nicht, mal abgesehen davon, dass Nachrichten vielleicht sogar noch völlig uninteressant sind. Aber die Interessen der Zielgruppe „Kind“ sind andere und die Bedürfnisse und die Anforderungen an Apps komplett unterschiedlich, als es die von erwachsenen Usern sind.

Hinzukommen die unterschiedlichen Entwicklungsstände der Kinder, von teilweise nicht lesend, bis hin zum Leseprofi. Wie möchtest du einem Kind die App erklären, zeigen wie sie funktioniert, wenn diese nicht lesen können? Das geht nur über ein intuitives UX-Design!

Tipp 1: Kinder brauchen ein intuitives - selbsterklärendes - UX-Design!

Wichtig ist es, sich in der Konzeptphase deutlich zu machen, wer die Zielgruppe der App werden soll. Kinder im Alter von 6, 7 Jahren haben ein ganz anderes Anforderungsprofil, als jüngere oder ältere Kinder. Jüngere User kennen bspw. typische Klickpunkte, wie „vor“ oder „zurück“ nicht. Auch der „Playbutton“ ist für jüngere User nicht sofort zu treffen, da die Motorik noch nicht so gut funktioniert. Wenn man auf den Playbutton nicht verzichten will, macht es z.B. Sinn die Komplette Fläche des Screens klickbar zu gestaltet, damit das Kind hier keine Produktenttäuschung erlebt.

Der Entwicklungsstand spielt eine entscheidende Rolle in der Konzeption des UX-Designs. Ohne viel Text, ohne viele Tutorials muss sofort klar werden, was bietet mir die App als User, welchen Mehrwert hat sie für mich und wie schnell befriedigt sie meine Bedürfnisse.

Der AR-Screen der "Der kleine ICE 3D" - App, kommt völlig ohne Text aus.


Tipp 2: Die App muss Bedürfnisse befriedigen und den hohen Anspruch der Kinder erfüllen!

Es gibt unzählige Apps für Kinder in den AppStores und Google Playstores, doch nur wenige sind wirklich erfolgreich. Wieso? Weil die Entwickler dieser Apps es verstanden haben, dass Kinder einen hohen Anspruch an Apps haben. Neben einem sehr guten App-Design und einer passenden Story, wollen vor allem die Bedürfnisse befriedigt werden.

Gerade in den jüngeren Zielgruppen sind die Needs etwa das Sammeln von Belohnungen, das Vergleichen dieser mit anderen User und die Herausforderung mit anderen Spielern. Dies soll im Best-Case über ein Spiel oder Video funktionieren.

Die härteste Zielgruppe der Welt. Macht deine App nicht sofort Spaß, ist sie weg - für immer!

Während Mädchen dazu noch gerne einen schönen Avatar gestalten möchten, wollen Jungs sehen, wie sie in den Highscores stehen. Eins vereint die jüngere Zielgruppe:

Tipp 3: Instant-Action und One-Finger-Games!

Die erfolgreichsten Apps für Kinder zeigen neben den genannten Must-Haves vor allem, dass sie Instand-Action bieten. Beim Appstart taucht der User sofort in die App ein und kann spielen. Ohne große Erklärungen, ohne Tutorial, ohne viele Hürden. So sieht der User sofort den USP der App und kann entscheiden, ob er diesen gut findet oder nicht. Ein zweiter Faktor sind die „One-Finger-Games“ oder auch „Thumb-Games“. Also die Spiele, die sich vorzugsweise mit nur einem Finger bedienen lassen. Diese App bieten meistens einen schnellen Spielspaß, haben aber nicht den Anspruch, dass ich mich als User 30 Minuten oder länger auf die App konzentrieren muss. Vielmehr sollen diese Apps den schnell Spaß bieten.

Wie wir von „KB&B - Family Marketing Experts“ Kinder-Apps entwickeln, seht ihr in diesem Blog-Beitrag am Beispiel des „Kleinen ICE“ für unseren Kunden „Deutsche Bahn Fernverkehr“! 

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