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Podcast - FAMILY BUSINESS

Von echten Figuren und einem magischen Stift - die Welt von Morgen ist digital - Zu Gast: Irene Klemm von EDURINO

Von echten Figuren und einem magischen Stift - die Welt von Morgen ist digital - Zu Gast: Irene Klemm von EDURINO

Welche Rolle spielen diese echten Figuren und der magische Stift in einem Start-up für digitale Bildung von Kindern? Wie funktioniert ein Start-up und wie ist der Weg dorthin? Und wie vermarktet man eigentlich ein Produkt im digitalen Bildungsbereich?Das alles und viel mehr erfahren wir von der sympathischen Gründerin Irene Klemm, eine der Co-Founderinnen des spannenden Start-ups EDURINO.

Irene und ihre Mitgründerin Franziska Steiner waren zuvor Beraterinnen bei BCG und lernten sich dort am ersten Tag des Einführungstrainings kennen. Bei der Unternehmensberatung beschäftigten sie sich mit Digitalisierungsprojekten und waren bei den beiden größten Bildungsinitiativen tätig: Joblinge und Business at school. Sie kennen also den Bildungsmarkt …


Irene Klemm [00:00:00] Tatsächlich, was ich nicht ganz so erwartet habe, ist der Kanal über Influenzer. Für euch ist es vielleicht natürlich, aber ich hatte nicht gedacht, dass wirklich so viel Vertrauen auch Influencerinnern in dem Falle vor allem entgegengebracht wird. Und eine Influencerin, die sagt immer so schön zu mir: Ich bin eigentlich die digitale beste Freundin von meinen Followern. Und das ist etwas, was ich tatsächlich so bestätigen kann. Wir arbeiten vor allem mit Influencer zusammen, die zwischen 15.000 Und 70.000 Followern haben. Jetzt auch noch keine gigantische Community, aber oftmals eine sehr enge Community. Und da merken wir wirklich, wir machen das immer so, dass wir im ersten Schritt das Produkt schicken, die testen das wirklich erst mal mit ihren Kindern und können dann selbst entscheiden: Finden sie es gut? Passt es zu ihnen und glücklicherweise gefällt es den meisten sehr gut und dann platzieren sie das. Und diese Authentizität dahinter wird auch gemerkt. Das ist etwas, was ich nicht ganz so erwartet habe. Ich kenne Firmen, die auf Influencer Marketing komplett basieren. Das kennt man auch im Fast Moving Consumer Bereich einige, aber das hätte ich bei uns nicht ganz so stark eingeschätzt. 


Rolf Kosakowski [00:01:03] Hallo ihr lieben Leute da draußen. Hier ist wieder Family Business, der Spezial Podcast rund um das Thema Kinder und Familien. Mein Name ist Rolf Kosakowski. Ich bin einer der Gründer von KB&B, Family Marketing Experts. Heute bei uns zu Gast, superspannend, Irene Klemm, eine der Mitgründerin von Edurino. Edurino ist ein Start-up, das sich auf den Weg macht, in der digitalen Bildung für Kinder ein komplett neues Produkt zu erarbeiten und dann auch zu verkaufen. Wir erfahren unwahrscheinlich viele spannende Sachen. André, was erfahren wir denn heute von Irene? 


André [00:01:42] Hallo Rolf, Ich freue mich, wieder dabei sein zu dürfen. Wir erfahren heute von Irene: Wie funktioniert eigentlich ein Start-up und wie war ihr Weg dorthin? Wie geht digitale Bildung bei Kindern heute? Und welche Bedarfe deckt digitale Bildung? Und wie vermarktet man eigentlich ein Produkt im digitalen Bildungsbereich? Wir erfahren eine ganze Reihe sehr wertvolle Tipps für erfolgreiche Gründungen von Firmen. 


Rolf Kosakowski [00:02:16] Viel Spaß beim Zuhören. Heute begrüßen wir bei uns Irene Klemm. Irene ist eine der Gründerinnen von Edurino, ein unwahrscheinlich spannendes Start-up im Bereich digitaler Bildung und das würde dem Ganzen noch nicht mal gerecht werden. Hallo Irene, schön, dass du heute dabei sein kannst. 


Irene Klemm [00:02:39] Hallo Rolf. Hallo André, freut mich sehr, heute hier zu sein. 


André [00:02:43] Hallo Irene, auch von mir herzlich willkommen. Wir freuen uns sehr auf die nächsten 45 Minuten. 


Rolf Kosakowski [00:02:51] Irene, ich habe so viel über dich gelesen. Eine Sache nicht. Wie warst du eigentlich als Schülerin in der Grundschule? 


Irene Klemm [00:02:59] Eine sehr gute Frage. Tatsächlich bin ich immer sehr gerne zur Schule gegangen. Das hat sich durch meine Schullaufbahn eigentlich durchgezogen, weil ich schon immer sehr interessiert war. Mir hat es in der Schule immer sehr gut gefallen, dass man in viele verschiedene Dinge rein blicken durfte. Ich war immer sehr vielseitig interessiert. Ob das jetzt der Sportunterricht war oder Naturwissenschaften oder Englisch oder Deutsch. Ich habe eigentlich alles immer gerne gemacht. 


Rolf Kosakowski [00:03:27] Und hatte bei dir Digitales schon Raum in der Grundschule?


Irene Klemm [00:03:32] Da muss ich ganz ehrlich sagen, wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, hatte Digitales eigentlich sehr wenig Raum. Tatsächlich, zumindest in der Schule selbst. Ich erinnere mich eigentlich eher an Overhead Projektoren und vielleicht um das für die Hörer auch einmal einzuordnen. Ich bin zur Schule gegangen zwischen 1998 und 2011. Das heißt eigentlich noch gar nicht so unglaublich lange her, wo man denken würde, Smart Boards hätte es doch damals auch schon geben können. Aber bei mir war das tatsächlich noch nicht so. Im Privaten, zu Hause, ich hatte einen Bruder, der sehr passionierter Computerspieler war. Und da erinnere ich mich tatsächlich schon an einige Programme wie Adi Junior, Adi Mathe Blaster, solche Dinge. 


Rolf Kosakowski [00:04:20] Ja, das waren Highlights der digitalen Bildung. Und natürlich der Taschenrechner, den wir teilweise benutzen durften. Aber warum ich das gefragt habe, ist natürlich klar. Du setzt dich natürlich mit digitaler Bildung wirklich sehr stark auseinander. Und ihr seid so wahnsinnig mutig, euch quasi nicht nur in einem digitalen Produkt der digitalen Bildung zu wagen, sondern eben auch physische Produkte dazu zu ergänzen. Magst du ein bisschen über Edurino erzählen, was das eigentlich ist? 


Irene Klemm [00:04:56] Sehr gerne. Bei Edurino machen wir digitales Lernen greifbar. Und was ich damit meine ist, wir haben eine hybride Lern App. Der Kern des Produktes ist unsere Adaptive Lern App, die sich auch an das Lerntempo des Kindes anpasst und diese Lern App wird aber aktiviert mit haptischen Figuren. Wirklich mit echten Figuren, die Kinder eigenständig auf ein Smartphone oder Tablet aufsetzen können. Und zudem gibt es einen ergonomischen Dreikantstift, der die richtige Motorik für die Kinder mitschult. Weil, vielleicht da auch eine kleine Hintergrundgeschichte, eigentlich ist es ziemlich kontraintuitiv, dass Kinder Dinge mit ihrem Finger im Kernbereich am Smartphone oder Tablet machen. Sagen wir mal ganz plakativ ein A nachmalen, kommt dann in die Schule bekommen Stift in die Hand gedrückt. Und gerade diese Verkrampfung ist ein großes Thema bei Kindern. Das heißt, sie entwickeln sich genau in diesem Vorschulalter, was wir jetzt auch mit unseren ersten Produkten genau angehen, von dem Faustgriff hin zu dem Dreipunktgriff und um da für die Kinder eine Brücke zu schlagen, das heißt ganz spielerisch auch die Grafik Motorik mit zu schulen, haben wir diesen Stift. 


André [00:05:59] Ihr sprecht, Irene, auf eurer Website von einem Edurino Universum. Was gehört alles in dieses Universum hinein? 


Irene Klemm [00:06:07] Unser Ziel bei Edurino ist es wirklich, ein allumfassendes Curriculum aufzubauen, was die klassische Schul kompetenzen umgreift, aber auch Kompetenzen des 21. Jahrhunderts. Kritisches Denken, Problemlösung, Medienkompetenz. Das heißt, mit unserem Universum, wo wir jetzt gestartet haben, jede Figur schaltet bei uns eine bestimmte Lernwelt in der App frei. Unsere Füchsin Mica zum Beispiel als Lesen und Schreiben, unsere Waschbärin Robin, Zahlen und Mengen. Die nächste Figur Nicky wird für erstes Englisch stehen, die nächste Figur für Coding, dann Kreativität. Das heißt, unser Ziel ist wirklich, Kinder allumfassend in ihren individuellen Interessen abzuholen und wirklich für jedes Kind eine interessante Welt damit zu schaffen. 


André [00:06:51] Ab wann können sich Kinder in dieses Edurino Universum integrieren? Für welches Alter sind die Produkte gedacht? 


Irene Klemm [00:06:59] Unsere Produkte sind explizit jetzt für Kinder ab vier Jahren. Und wenn man sich die Realität anschaut, sehen wir, dass Kinder heutzutage auch schon mit zwei, drei Jahren eine große Faszination für Bildschirme haben, aber uns allen auch einiges voraus haben. Ganz intuitiv auch schon mit Dingen umgehen können und wissen, wie sie digitale Geräte benutzen können. Und für uns war es dann wichtig, gerade in dieser Phase vor der Schule, wo dann auch diese explizite Vorbereitung ist. In der Schule nimmt digitale Bildung auch mehr und mehr Form an, da wirklich diese Grundlage für zu schaffen, um auch nachhaltig Medienkompetenz zu vermitteln. Und gerade diesen ersten Schritt zu ermöglichen für verantwortungsvollen Umgang auch mit digitalen Medien. Beispielsweise gibt es bei uns in der App auch eine Bildschirmzeitbegrenzung, die die Eltern setzen können. Sie können aktiv sagen: 20 bis 30 Minuten, das ist die Zeit, die wir empfehlen, die aber auch Institute offiziell empfehlen. Und nach dieser Zeit sagt dann die App auch von alleine: Das hat jetzt Spaß gemacht, jetzt spielen wir noch ein Spiel und dann sehen wir uns nächstes Mal wieder. Und nach dem letzten Spiel geht es dann wirklich aus. Und das hilft natürlich, sowohl dem Kind auch ein Gefühl dafür zu geben: Was sind jetzt überhaupt 20 Minuten? Aber natürlich auch für die Eltern ein Gefühl dafür zu bekommen. Weil wir alle, ich glaube, wir sprechen gerade auch virtuell. Wir haben natürlich aktuell viel mehr Bildschirmzeit als 30 Minuten. Da wirklich ein Zeitempfinden dafür zu bekommen. 


André [00:08:25] Ihr seid ein Start-up. Ihr habt ein Universum geschaffen gleich. Du hast kurz skizziert, woraus dieses Universum besteht. Womit verdient ihr euer Geld? Wem stellst du Rechnungen? 


Irene Klemm [00:08:40] Eine sehr schöne Frage. Wir fokussieren uns aktuell gerade an Eltern und Kinder im Nachmittagsbereich zu verkaufen. Gerade im B2C, wie man das so schön nennt. Gleichzeitig bauen wir aber auch laufend Kooperationen mit Kindergärten, Förderschulen, Kindertagesstätten auf. Das heißt, wir haben auch jetzt schon über 35 Kindergärten, Förderschulen in Deutschland, die unsere Produkte nutzen. Und das nimmt auch laufend zu. Wir waren letzte Woche beispielsweise auf der Didacta, der größten Bildungsmesse in Deutschland und konnten dort auch wieder mit spannenden Parteien in Kontakt kommen. Aber wir sehen diesen Bereich eher als Kooperationspartner. Wir sehen, dass wir da mit einem Bildungsprodukt auch wirklich in die breite Masse bekommen. In Deutschland sind 94% der Kinder in Kindergärten. Und das heißt einfach für uns. Damit haben wir eine Riesen Möglichkeit wirklich breit auch Kinder zu erreichen. Aktuell wie gesagt aber unser klarer Fokus an die Eltern zu verkaufen, insbesondere über unsere Online Kanäle. 


Rolf Kosakowski [00:09:41] Irene, nimm uns doch mal ganz kurz noch mal mit in die Vergangenheit. Und zwar zu dem Moment, wo du mit deiner Mitgründerin am Tisch saßt und sagtest: Wir machen wir was selbst. Und vielleicht noch mal mit der klaren Idee, dass ihr beide gesagt habt: Okay, wir machen nicht ein reines digitales Produkt, was mehr en vogue ist, sondern tatsächlich: Wir machen auch eine physische Produktentwicklung. War das ein Thema, eine Diskussion bei euch noch am Tisch, am Anfang zu sagen: Nee, lass uns doch nur ein iPad Game machen und hat es sich entwickelt? Wie ist die Reise gekommen? Ich habe größten Respekt davor, eben auch physische Produkte, gerade heute, auch international zu sourcen und die auch in ein Produktportfolio mit reinzupacken. Nimm uns doch mal kurz mit auf die Reise. Wie ihr euch da entschieden habt. 


Irene Klemm [00:10:24] Sehr gerne. Dann nehme ich euch einmal mit auf die Reise zum Jahre 2020, ziemlich genau März 2020, als der erste Lockdown in Deutschland stattgefunden hat. Ich glaube, daran können wir uns alle noch sehr gut erinnern. Meine Mitgründerin Franziska und ich, wir haben vorher schon bei derselben Firma gearbeitet und waren auch schon vorher in Kontakt. Ich denke, wir waren beide immer sehr offen gegenüber der Selbstständigkeit, gegenüber Gründungen. Das war für uns beide etwas, was wir uns sehr gut für uns vorstellen konnten. Und tatsächlich war dann der Auslöser für Edurino und auch wirklich für den Schritt eigentlich der Start des ersten Lockdowns. Und ich erinnere mich noch sehr plastisch an ein Telefonat, was ich mit meiner Mutter geführt habe. Dazu muss ich sagen, meine Mutter arbeitet ehrenamtlich in der Grundschule, mehrfach die Woche und sie erzählte mir dann eben: Plötzlich völlige Katastrophe, Schulen geschlossen, die Lehrerin kann ihren Laptop nicht benutzen, weil er nicht zugelassen ist und fährt jetzt mit dem Fahrrad zu allen Schülerinnen und Schülern die Materialien einzeln nach Hause. Mein größter Respekt davor, dass die Lehrerin das auf sich genommen hat. Aber in diesem Moment dachte ich wirklich: Warte mal kurz, das ist der Stand der Plattform aktuell? Weil in der Arbeitswelt konnten wir relativ schnell, natürlich war es eine riesige Umstellung für uns, aber trotzdem konnten wir relativ schnell auf Onlineportale umsteigen. Die meisten hatten Microsoft oder Google in ihren Firmen und zumindest wusste man schon mal, was eine Videotelefonie ist. Wenn der eigene Laptop aber nicht mehr verwendet werden darf, hat man plötzlich keine Ahnung, was man überhaupt machen darf. Und das habe ich in dem Moment natürlich auch voll verstanden. Und das war der Moment, wo ich dann Franziska angerufen habe und meinte: Hey, wir müssen uns den Bildungsbereich jetzt nochmal von Grund auf anschauen, weil wir beide schon lange ehrenamtlich auch im Bildungsbereich aktiv waren. Wir kommen aus der Ausbildung eher aus der wirtschaftlichen Ecke und ich hatte aber seit Ewigkeiten viel Nachhilfe in der Schule gegeben, dann in der Uni verschiedene Initiativen unterstützt und bei unserem vorherigen Arbeitgeber waren wir auch bei den zwei größten Bildungsinitiativen aktiv und wir hatten dann aber wirklich erst realisiert, dass da wirklich ein Platz ist, ein Unternehmen zu gründen, weil wir gesehen haben, de facto ist es eine grüne Wiese und es braucht so viele Lösungen gerade. Und das war eigentlich so der Moment, wo wir gesagt haben: Wir müssen uns das tiefer anschauen. Da waren wir aber natürlich noch fest in unseren Jobs. Und wenn ich ganz ehrlich bin, das war einfach das Thema, was uns jeden Morgen irgendwie aus dem Bett geholt hat, wo wir uns mit beschäftigen wollten, wo wir tiefer reingehen wollten. Und wir haben dann am Anfang erst mal einen ganz breiten Ansatz gefahren. Wir haben wirklich mit so vielen Eltern, Lehrerinnen, Lehrern, Pädagoginnen, Pädagogen gesprochen, haben uns mit Kindern wirklich hingesetzt und geschaut, wie sie auch mit digitalen Endgeräten interagieren. Wir wussten recht schnell, dass unsere Lösung digital sein musste und haben uns so eigentlich mit Hunderten von Interviewpartnern wirklich an das Thema angenähert und haben dann auch ziemlich schnell realisiert, dass Kinder heutzutage schon sehr früh, sehr intuitiv mit digitalen Medien umgehen können, gleichzeitig aber genau in diesem Altersbereich sehr wenig Lösungen existieren und haben uns deswegen entschieden, dann ziemlich schnell in den Vorschulbereich zu gehen, um da wirklich diesen Grundstein für Medienkompetenz zu legen. Und dann zu deiner zweiten Frage, Rolf, ob es für uns dann auch klar war, dass wir eine haptische und digitale Komponente wollten. Da muss ich auch sagen, das war für uns eigentlich relativ schnell klar, weil wir auch da gesehen haben, in unseren Umfragen, in unseren Gesprächen, rein digitale Produkte haben eine sehr geringe Akzeptanz gehabt. Wir haben da gemerkt, wir brauchen irgendeine Brücke, die wir bauen können und gleichzeitig auch in dieser Phase gemerkt, dass gerade diese Verkrampfung, diese Stiftführung, dass das ein großes Thema ist, wo wir genau mithelfen können und auf der anderen Seite natürlich unsere Figuren. Ich denke, das muss sich nach euren letzten Podcasts auch nicht mehr zu breit erzählen, aber das ist einfach ein Thema. Die Kinder lieben das einfach. Die identifizieren sich damit, die spielen damit, die spielen die Geschichte nach. Das heißt auch da, nach der digitalen Welt, wieder in der analogen Welt die Geschichten nachzuempfinden, da haben wir einfach schnell gemerkt, dass die Kinder das total anspricht. 


André [00:14:34] Ihr habt im Grunde genommen ein Defizit erkannt, die historische Situation war der erste Lockdown und dann gab es ein Defizit, was ihr erkannt habt. Aber das Defizit ist nicht unbedingt identisch mit einem Bedarf. Auf der einen Seite sind wir schnell einer Meinung: Defizit ist groß, aber gibt es auch den Bedarf? Jenseits deren und jenseits der Kinder, weil die Käufer werden nicht die Kinder sein. 


Irene Klemm [00:15:02] Genau das ist eine Balance, die wir generell im Kinderbereich sehen. Die Nutzer, die Kinder und die Käufer, die Eltern. Wenn wir uns jetzt aber einmal auf die Kinder fokussieren. Wir haben uns von vornherein Partner-Kindergärten gesucht, wo wir wöchentlich mit den Kindern gemeinsam entwickeln, testen, weil wir eben wussten, dass wir ein Produkt schaffen wollen, was die Kinder eigenständig benutzen können. Das heißt, die ganzen User Interfaces etc. müssen wirklich auf das Kind abgestimmt sein. Und da haben wir schon ziemlich schnell gemerkt, dass gerade bei den Kindern ein großer Bedarf da ist. Dass Kinder sehr früh großes Interesse an diesen Themen haben und das einfach noch nicht gedeckt ist. Und bei den Eltern auf der anderen Seite, bei der Käufergruppe, da stimme ich dir jetzt in gewissem Maß zu. Wir haben da schon eine Entwicklung gesehen. Als wir 2020 gestartet haben mit den Ideen, mit den ersten Tests, war oftmals noch eine relativ große Skepsis da. Und mittlerweile merken wir aber, dass Eltern sich mehr und mehr damit beschäftigen und jetzt wirklich sehr aktiv auch nach Lösungen suchen und auch oftmals in die Kommunikation mit uns treten. Auch das ist eine interessante Beobachtung bei uns. Ich denke, wir hatten mit 80%-85 % unserer Kundinnen und Kunden zu einem gewissen Punkt schon mal Kontakt, weil einfach viele Fragen zu diesem Thema bestehen, viel Kommunikationsbedarf da ist und da merken wir einfach, dass das immer weiter zunimmt. Deswegen sehen wir auch, dass da sicherlich Corona irgendwo ein Raketenstart dafür war, aber dass das jetzt auch nicht dann in einem Monat wieder endet, sondern der Bedarf jetzt erst so langsam gedeckt wird. 


Rolf Kosakowski [00:16:33] Nun kommst du gerade, wie du gesagt hast, frisch von der Didacta wieder. Ich muss mich hier outen, nicht einer meiner Lieblingsmessen. Ihr habt die besondere Herausforderung, was André schon sagte, du hast natürlich die Verwender, die Kinder, die noch sehr jung sind, die Käufer, die Eltern oder die Schenker und aber natürlich genau, was du eben schon gesagt hast, natürlich die Multiplikatoren der Bildungseinrichtungen, angefangen bei Kindergärten. Welches Bauchgefühl nimmst du von der Didacta zurück, mit deinem Produkt oder generell, wo digitale Bildung in Deutschland steht? 


Irene Klemm [00:17:10] Gut, ich muss dazu sagen, dass meine Mitgründerin vor allem auf der Didacta war. Ich war selbst leider nicht persönlich vor Ort. Aber natürlich war unsere Grundschulpädagogin auch vor Ort und natürlich haben wir sehr viel Feedback bekommen und grundsätzlich bestand ein sehr großes Interesse. Wir waren in der Start-up Area und ich denke auch da hat uns wieder, auch auf der Messe einen sehr großen Vorteil verschafft, dass wir eben diese haptischen Komponenten haben, was für viele auch der Gedanke von digitaler Bildung sehr greifbar macht. Plötzlich versteht man das auch, man versteht den Stift dahinter. Alles in unserer App ist auditiv, visuelle Wahrnehmung, gleichzeitig mit der Grafikmotorik, mit der Stiftführung vereint. Und da haben wir eigentlich gemerkt, dass das sehr positiv wahrgenommen wird. Gleichzeitig muss man aber auch sagen, was wir eben generell in der Industrie sehen, ist, dass es natürlich noch ziemlich wenig Innovation gibt und insbesondere in diesem Vorschul- und Kindergartenbereich wirklich noch wenige Lösungen gibt. Eigentlich würden wir uns freuen, wenn auch mehr Lösungen an den Markt kämen, weil damit eine größere Sensibilisierung noch geschaffen würde. Aber generell gibt es sehr wenig Innovation in dem Bereich. 


Rolf Kosakowski [00:18:18] Was siehst du als praktisches To-Do aus der Zusammenarbeit mit Kindergärten, für die Produktentwicklung, für die Kommunikation? Was ist so richtig anfassbar, wenn ihr aus einem Kindergarten mit einem Test oder generell zurückkommt. Was ist so, wo du sagst: Mensch, das sind die drei Punkte, an denen müssen wir dann sofort arbeiten. Hast du da so ein Set irgendwie? 


Irene Klemm [00:18:40] Ja, ich würde gerne einmal differenzieren zwischen den Kindergärten, mit denen wir schon länger zusammenarbeiten, wo wir dann wirklich unsere wöchentlichen Sessions haben. Und auf der anderen Seite, wenn wir jetzt neu in den Kindergarten reinkommen oder das Konzept das erste Mal erklären, einführen dürfen. Bei unseren laufenden Kooperationen ist es tatsächlich so, dass wir wirklich jedes unserer einzelnen Spiele, jeden einzelnen Button, wirklich alles in unserem Produkt komplett mit den Kindern gemeinsam erarbeiten und testen. Das heißt, wir schauen, wir lassen sie alleine interagieren, wir haben Hilfe Button beispielsweise, dass man auch immer nach Hilfe fragen kann. Dann wird einem die Aufgabe noch mal erklärt und gezeigt. Und da merken wir ziemlich schnell: Wenn das nicht funktioniert, dann müssen wir etwas an der Benutzeroberfläche ändern. Das machen wir wirklich sofort. Wir nehmen teilweise aber auch Dinge auf Papier mit, um mal zu testen, ob Spielmechanismen gut angenommen werden, ob das den gewünschten Lernerfolg erzielt, ob das Freude bringt. Spaß ist auch eine große Komponente, die auf gar keinen Fall fehlen darf in dem Altersbereich, wo es noch keine Notensysteme gibt. Bei uns gibt es auch keine Minuspunkte in der App oder solche Dinge. Und das nehmen wir wirklich ganz konkret mit. Das hilft uns gigantisch und den Kindern macht es im Endeffekt einfach Spaß. Wir hören dann manchmal so Dinge wie: Oh Edurino ist da, meine Lieblingsvorschule. Das bringt uns einfach sehr viel Freude. Auf der anderen Seite, wenn wir das allererste Mal in eine Einrichtung kommen, das erste Mal auch unser Konzept und Produkt vorstellen dürfen, sehen wir eigentlich den größten Handlungsbedarf und das größte To-Do bei uns auch wirklich die Pädagoginnen, die Erzieherinnen mit abzuholen. Da auch wirklich zu zeigen: Wie kann Edurino in eine Woche integriert werden? Für welche Kinder ist es richtig? Wie können sie dann auch so was wie eine Bildschirmzeit anlegen? Wir können mehrere Profile beispielsweise anlegen, dass jedes Kind auch sein eigenes Profil hat. Wie können solche Dinge wirklich genutzt werden, um auch das ein Stückweit in den Alltag zu integrieren? Weil machen wir uns nichts vor. Ein Riesenthema ist natürlich auch gerade Fachkräftemangel in dem Bereich. Wir haben eine unsere Partner Kindergärten, eine ganz tolle Einrichtung. Die könnte eigentlich 150 Kinder aufnehmen, hat nur 75, weil sie keine Pädagoginnen finden. Und das ist natürlich ein großes Thema. Das heißt gerade da zu helfen und auch mal zu sagen: Man kann die Kinder einführen, aber die Kinder können sich dann auch mal eine halbe Stunde alleine damit beschäftigen. Und das Schöne übrigens auch in diesen Einrichtungen, alleine mit Edurino zu beschäftigen bedeutet meistens nicht, dass ein Kind im Tunnelblick davor sitzt, sondern das sind ganz tolle Interaktionen, die man zwischen den Kindern beobachtet. Im Normalfall gibt es ein Tablet, das zwischen zwei oder drei Kindern geteilt wird, wo dann auch abgewechselt wird. Und das ist total schön zu beobachten, wie dann auch ein Miteinander entsteht. Das heißt, da würde ich wirklich das größte To-Do sehen. Da wirklich auch zu erklären und Wege aufzuzeigen, wie das auch in den Kindergarten Alltag integriert werden kann. 


Rolf Kosakowski [00:21:37] Um das noch mal zu hinterfragen. Wäre denn Kindergarten noch ein Vertriebskanal? 


Irene Klemm [00:21:48] Potenziell ganz sicher. Wir sehen es aber tatsächlich gerade mit dem Bildungsprojekt so, dass wir uns da besser tun, eher Kooperationen aufzubauen und wirklich damit breit Kinder zu erreichen. Wenn wir das jetzt nur auf Profit auslegen würden in Einrichtungen, hätten wir auf der einen Seite ein großes Thema auch mit den Budgets der Einrichtungen, die wir mittlerweile sehr gut kennen. Die meisten Kindergärten und Kitas in Deutschland sind in Trägerschaften oder gehören zu den Städten. Das heißt öffentliche, das Budget ist natürlich immer ein großes Thema und da würden wir uns viele Türen verschließen und so finden wir es für uns wesentlich attraktiver, uns auf B2C zu fokussieren, aber sicherlich natürlich diesen Netzwerkeffekt zu haben. Und auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine große Vertrauensbildung. Wenn die Einrichtungen uns vertrauen, ist der Schritt natürlich noch leichter, dass die Eltern uns auch vertrauen können. 


André [00:22:44] Ich tue mich mit meiner Frage ein bisschen schwer, weil ich niemandem zu nahe treten möchte. Ich meine das gar nicht despektierlich. Aber es gibt auch so etwas wie Beharrungs-pädagogische Ansätze. Der Gestalt, dass sich Kinder der Welt und dem Leben erst mal über Analoges nähern sollen durch haptisches Ausprobieren. Ihr geht ganz bewusst einen ganz anderen Weg, nämlich führt ihr Kinder schon sehr früh an digitale Anwendungen heran. Was entgegnest du solchen Positionen, die eine andere Vorstellung propagieren, wie Kinder sich die die Welt für sich erschließen sollen? 


Irene Klemm [00:23:26] Ich glaube ganz grundsätzlich ist erst mal sehr wichtig, dass wir kein ersetzendes Mediums sind, sondern immer ein ergänzendes Medium. Das heißt, wir werden niemals mit unserer Anwendung ersetzen, dass ein Kind im Schlamm spielt, dass ein Kind in Wald rausgeht und dass ein Kind auch mal ein Regenwurm in den Mund nimmt. Solche Dinge werden wir niemals ersetzen. Und das ist auch nicht unser Anspruch. Unser Anspruch ist wirklich ein ergänzendes Medium zu sein, um gerade in dieser Realitätsbildung ein Teil zu spielen und zu der heutigen Realität, in der Kinder aufwachsen, gehört digital irgendwo mit dazu. In einer Welt, wo niemand ein Smartphone verwenden würde, ist es sicherlich auch möglich, die Kinder davon fernzuhalten oder dass sie damit nicht in Berührung kommen. Aber selbst wenn wir uns jetzt hypothetisch mal einen Haushalt vorstellen, wo digitale Medien gar nicht verwendet werden. Das Kind würde einmal zum Arzt gehen, würde einmal nach draußen gehen, würde sich in ein Cafe setzen und würde trotzdem diese Faszination Bildschirm mitbekommen. Das heißt, unser Ansatz ist einfach, früh einen verantwortungsvollen Umgang zu schaffen, wirklich auch mit einer festen Zeit. Weil ich glaube, auch da, das muss ich euch nicht erzählen, alles was irgendwer Verbot hat, hat natürlich noch mehr Reiz. Und deswegen da wirklich früh anzusetzen und einen gesunden Umgang zu schulen und gleichzeitig natürlich auch in dem Alter schon zu zeigen, dass es auch positive Bildschirmzeit gibt. Dass man sich wirklich aktiv damit beschäftigen kann, dass man ein Lerninhalt mit rausziehen kann. Das ist jetzt kein passives Konsumieren, sondern wirklich aktive Interaktion. Und das ist unsere Sicht darauf. Und das würde ich auch entgegnen, dass wir nichts ersetzen wollen, sondern wirklich ergänzend sind. 


André [00:25:03] Fester Bestandteil eures Teams sind dementsprechend auch Pädagogen, die bei der Produktentwicklung unterstützen oder möglicherweise sogar im Lead sind. 


Irene Klemm [00:25:14] Genau. Vielleicht auch einmal für euch, wie unser Produkt wirklich entsteht. Der allererste Schritt bei uns ist immer die Definition der jeweiligen Lernreise. Nehmen wir jetzt mal als Beispiel 1. Lesen und Schreiben. Da wird zum Beispiel auf einer Insel mit mehreren Spielen zuerst Reime geschult, dann lange und kurze Wörter, dann werden Worte aufgebrochen in Silben, Anlaute, Buchstaben. Wirklich eine lineare in eine sehr geschichtsbasierte Reise eingebettet. Und das wird von Pädagoginnen, die bei uns im Team sind, aber auch externe Pädagoginnen, Kinderpsychologinnen, haben wir am Anfang sehr stark zusammengearbeitet, Logopädinnen. Das wird aus dem Team entwickelt. Und der nächste Schritt ist dann die Übersetzung dieser Lerninhalte in Spiele. Und das machen Game Designer. Und die Teams arbeiten natürlich extrem eng zusammen, um sicherzustellen, dass der gewünschte Lerninhalte auch richtig in dem Spiel übertragen wird. Und danach geht es dann wie in der klassischen Spieleproduktion über zu Art, dann werden die Grafiken erstellt, unsere Charaktere erstellt, die Animationen erstellt und dann geht das wirklich ins Development. Und so entsteht ein Spiel. Und dann natürlich noch der nächste Schritt, das Testen im Kindergarten, um dann zu schauen, ob das alles vom Kind auch den gewünschten Lern und Spaß Effekt hat. Und dann geht es wieder zurück ins Team. 


Rolf Kosakowski [00:26:41] Irene, wo wir das gerade haben. Magst du ganz kurz mal euer Team beschreiben? Wer bei euch denn mitarbeitet an der Entwicklung? Die muss sehr vielfältig sein. 


Irene Klemm [00:26:50] Ja, auf jeden Fall. Und das war sicherlich für uns auch eine Reise erstmal zu verstehen, wer so ein kreatives und pädagogisches Produkt wirklich erstellen kann. Und wenn man das jetzt mal anhand dieser Kette, was unser Produkt Team ist, wirklich mal sieht, dann sind das von Pädagoginnen zu Game Designern zu Artists, zu Animationen, das macht jemand, das nennt sich Technical Artist. Jemand, der Kunst, aber auch ein technisches Verständnis hat und dann wirklich auch Game Developer in dem Sinne. Neben dem Produkt Team gehört aber auch noch Projektmanagement dazu und eine Producerin, die dafür zuständig ist, dass dieses Produkt auch so im Ganzen entsteht. Und daneben haben wir natürlich noch unsere Business Funktion, ausgehend von meiner Mitgründerin und ich, das heißt  Operations Bereich. Wir haben noch gar nicht so tief über die Figurenentwicklung gesprochen, über die Stiftentwicklung gesprochen. Aber wie du anfangs schon gesagt hast, ein haptisches Produkt zu erstellen, hat natürlich auch seine Tücken und Herausforderungen. Das heißt, das Team muss natürlich auch abgedeckt sein und natürlich auch unser Marketing Team. 


Rolf Kosakowski [00:27:56] Ja, ich würde gerne mit dir noch über die Figurenentwicklung und Produktentwicklung sprechen, weil wir natürlich ein bisschen auch die Geschichte von den Tony's kennen und dass damit genau das, was die Menschen nicht so doll verstehen, was hinter den Kulissen passiert, bis so was überhaupt erst mal rauskommt. Und ich glaube, ihr seid jetzt bei Figur 2, Figur 3 hast du angeteasert. Tony's ist bei Figur to be named. Wie hart ist dieser Prozess? Wie hart war der mit Batterieverordnung, nicht verschlucken, allen Normen, die wir im Bereich von eigentlich toys im Bereich von Kindern haben. Wie habt ihr euch dadurch gewühlt? Wie seid ihr da hingekommen? 


Irene Klemm [00:28:32] Durchgewühlt trifft es glaube ich schon ziemlich gut und ich glaube von einem Schritt zum nächsten, ganz zu Beginn. Dazu muss man natürlich auch sagen, wir haben mitten in Corona gestartet, das heißt, wir konnten noch nicht mal zu Produzenten vor Ort fahren, sondern wir mussten uns da sehr stark auf Netzwerke verlassen, haben uns von allen Ecken und Enden vorgetastet. Wo finden wir verlässliche, gute Produzenten, die sich auch mit den richtigen Normen schon auskennen, wie du gesagt hast, weil wir natürlich ein Kinderprodukt schaffen, wo wir einfach Sicherheit an erste Stelle stellen. Bei uns, vielleicht auch da noch mal zu splitten, einmal auf den Stift und einmal auf die Figuren an sich. Unser Stift wird im Spritzgussverfahren hergestellt, der hat vorne ein TPE Material, hinten Bio Kunststoff, der wird in Augsburg gefertigt. Da haben wir auch einen sehr lokalen Fußabdruck. Er kommt aus Deutschland. Und unsere Figuren, tatsächlich war das sicherlich der längere Prozess, um sicherzustellen, dass wir da einen verlässlichen Produzenten finden. Und da in der Entwicklung, die ganzen Charaktere kommen intern von uns, von unserer Art Direktorin, die die 2-D Modelle erstellt und dann geht das zum Produzenten, wo wir ganz am Anfang fünf, sechs Produzenten parallel für erste Samples auch getestet haben, um zu sehen: Wer passt zu uns, wer kann die Qualität gewährleisten, wo funktioniert die Zusammenarbeit richtig? Und haben dann einen Produzenten gefunden, der jetzt diese Figuren für uns umsetzt. Die sind auch im Spritzgussverfahren und tatsächlich funktionieren unsere Figuren ohne Batterien, ohne Chips, ohne Magnete. Das heißt, das ist sicherlich im aktuellen Marktumfeld ein großer Vorteil für uns, dass wir das nicht benötigen. Die funktionieren mit einer Noppenerkennung. Unsere Figuren haben unten verschiedene Noppen in verschiedenen Anordnungen und das wird vom Tablet oder Smartphone erkannt. Und dafür brauchten wir auch ein gewisses Produktionsverfahren, was uns auch einige Monate Test gekostet hat, um herauszufinden, wie das möglich ist, wie es dann auch bemalbar ist. Die Figuren sind alle Hand bemalt und um das gewährleisten zu können. Dazu muss man auch in der aktuellen Lage wieder sagen: Aktuelle Logistikwege sind natürlich relativ schwierig. Ich glaube jeder von uns hat von dem Hafen zu und Lockdown in Shanghai beispielsweise gehört. Das ist immer noch ein sehr großes relevantes Thema und das wird uns auch immer noch jahrelang begleiten, dieser Rückstau, der entstanden ist. Und deswegen bauen wir gerade parallel eine zweite Produktion in Portugal auf. 


Rolf Kosakowski [00:30:59] Ich habe dich und dein Team natürlich gesehen mit dem Tuschekasten abends, da sitzen Figuren, das hat mir diese Illusion ein bisschen genommen. Den größten Respekt dafür, das anzugehen. Und das meine ich, wie ich sage, um da auch weiter zu arbeiten, das weiterzuentwickeln und digital parallel. Deswegen verschnaufen wir mal ganz kurz mit unserer beliebten Rubrik Kinder fragen Fragen. Wenn du mir eine Zahl zwischen 1 und 12 sagst, dann lese ich dir eine Frage vor, die ein Kind gestellt hat oder hätte stellen können. 


Irene Klemm [00:31:34] Dann nehme ich die 12. Das ist nämlich die Nummer, die ich früher beim Volleyball spielen durfte. 


Rolf Kosakowski [00:31:40] Das ist toll. Komische Frage. Aber wie alt ist richtig alt? 


Irene Klemm [00:31:48] Das ist eine komische Frage, aber auch eine sehr relative Frage. Denn ich erinnere mich noch, als ich in der Schule war, dachte ich immer, mit 30 ist man schon alt. Ich werde dieses Jahr 30. Jetzt denke ich natürlich, 30 ist noch extremst jung, 40 ist auch noch total jung, mit 50 vielleicht so langsam ein bisschen Weisheit genossen, ohne hier jemandem zu nahe zu treten. Ich glaube, man ist immer ein Stück weit auch so alt, wie man sich fühlt und deswegen, das verschiebt sich sicherlich mit dem Leben ein Stück weit. Und wenn man sich jung fühlt, dann denke ich, ist er noch zu jedem Alter völlig valide zu sagen, dass man auch immer noch jung ist. Und ab dem Moment, wo man sich alt fühlt, dann ist wahrscheinlich richtig alt. 


André [00:32:36] Tiefer Seufzer, Irene, nach der Antwort meine Tränen getrocknet habe oder immer noch dabei bin. Mich interessiert ein bisschen die Historie des Start-ups. Ich verrate nicht zu viel, aber so aus der beruflichen Sozialisation einer gut verdienenden Mitarbeiterin bei einer der Big Five Unternehmensberatungen heraus, sich selbstständig zu machen, weil man ein Defizit erkannt hat, vielleicht noch ein bisschen unsicher ist, wie man den Bedarf decken kann, wie groß der Bedarf überhaupt ist. Aber für die vielen potenziellen Start-ups, die uns jetzt zuhören. Welche Tipps würdest du denen geben können? Und welche Qualifikationen braucht man, um so etwas, was ihr getan habt, auf die Füße zu stellen? 


Irene Klemm [00:33:33] Vielleicht genau erst mal die Historie, die du gerade schon genannt hast. Meine Mitgründerin und ich waren beide in der Unternehmensberatung vorher. Das heißt, sicherlich ist es ein großer Schritt, von einem sicheren, stabilen, guten Gehalt diesen Sprung ins kalte Wasser zu machen. Und ich glaube, für mich persönlich waren es vor allem zwei Dinge, die mich dann wirklich letztendlich diesen Schritt haben machen lassen. Das eine war, dass diese Stimme in mir wirklich einfach zu laut war. Nachdem wir uns entschieden hatten, dass wir in den Bildungsbereich gehen, dass wir digital und analog zusammenbringen, dass wir mit Vorschulkindern arbeiten dürfen, war das einfach zu laut. Ich habe das nicht mehr still stellen können und es war deswegen einfach keinen Weg mehr zurück. Und das Zweite, was mir auch immer geholfen hat in dieser Zeit. Ich habe mir schon immer die Frage gestellt: Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Sagen wir mal, ich gehe diesen Schritt jetzt mitten in Corona, gehe aus einem sicheren Job raus, mache diesen Schritt und es stellt sich heraus: Der Markt auch uns nicht oder Kinder brauchen uns nicht. Wir haben es eben schon einmal angezeichnet. Was ist, wenn zwar die Kinder es toll finden, aber die Eltern es nicht kaufen? Und da hat es mir immer sehr geholfen, mich mit Leuten auseinanderzusetzen, zu unterhalten, die vielleicht mal diesen Schritt gewagt haben und wieder in ein Anstellungsverhältnis zurückgegangen sind oder die auch mal einfach gefailed haben. Gerade diese Failure Culture, was extrem wichtig ist und das hat mir damals sehr geholfen, weil ich so realisiert habe: Eigentlich unterm Strich habe ich nichts zu verlieren, ich habe noch keine größeren Verpflichtungen. Ich bin zwar verheiratet, aber ich habe kein Auto. Ich habe eine Wohnung, die ich miete. Ich habe kaum Fixkosten. Ich habe noch keine Familie. Und deswegen habe ich gesagt: Okay, wenn nicht jetzt, wann dann? Und eigentlich ist dieses Netz doch größer, als man eigentlich denkt. Und eigentlich gibt es nichts wirklich zu verlieren. Und das war eigentlich die zwei großen Dinge, die mir in der Zeit geholfen haben. Und als Tipp formuliert: Ich würde mir auch da wiederum überlegen. A) Welche Zweifel habe ich gerade? Was ist vielleicht etwas, was mich gerade noch zurückhält? Und dann B) Mit wem kann ich sprechen, um mir irgendwo diese Zweifel zu nehmen? Weil dann zu deiner nächsten Frage: Welche Skills brauche ich? Ich glaube, das ist auch eine recht strikte Frage. Wenn man sich jetzt eine Bullet Liste aufsetzen würde und würde sagen: Diese zehn Dinge muss ich können als Gründerin. Ich glaube, die erfüllt man nie. Und ich glaube, zu einem gewissen Punkt muss man es einfach starten, probieren. Mit den richtigen Leuten sich austauschen, den richtigen Rat oder die richtige Expertise suchen, mit einbeziehen. Und ich glaube, alles andere sonst führt einen nie zu dem Ziel, diesen Schritt zu gehen. 


Rolf Kosakowski [00:36:18] Sehr sympathisch. Und ich finde, das gehört auch noch dazu, sympathisch zu sein und zu wissen, was seine Rolle ist im Start-up. Auch das merken wir natürlich als die alten weisen Männer, ist tatsächlich auch eine gesunde Tugend, die sehr hilft. Also auch zu wissen, als Start-up, wo man steht und wo man seine, auch sehr pushy, aber auch dennoch weiß, wo man seine Kompetenzen noch einbringt und auch nicht over paced. Obwohl das manchmal so in Start-up Kultur gelebt wird und alles ist wahnsinnig hip. Und so erlebe ich dich auch nicht. Du bist sehr konzentriert. Du bist unwahrscheinlich fokussiert, hast aber trotzdem diesen riesen emotionalen Anteil, das zu tun, was du möchtest. Und ich finde, daraus backt sich glaube ich die Gründerin, die Unternehmerin in dem Moment. Das finde ich immer so sehr beeindruckend. Ich gehe mal davon aus, dass Andre und ich schon viele Start-ups Gründer und Gründerinen gesehen haben. Das Paket, was du hier hast, gefällt mir persönlich sehr gut und drücke dir auf jeden Fall schon mal sehr doll die Daumen. Nun sind wir eine Kommunikations Marketingagentur für Kinder und Familien Marketing und wir sagen, Familie ist die schwierigste und komplexeste Gruppe, die angesprochen werden kann, weil wir nicht aus klassischen Personas oder Entscheidungsprozessen fischen können. Das ist immer hochgradig individuell. Lass uns doch mal ganz kurz noch mal bei dir mit ins Marketing reinschauen. Was tust du denn, wo und in welchem Umfang, um dein Produkt, deine Produkte bekannt zu machen, im besten Fall zu verkaufen? 


Irene Klemm [00:37:46] Ja. Ich glaube da vielleicht auch mal noch mal zum Überblick. Zwei unserer Kanäle habe ich schon genannt. Auf der einen Seite wirklich direkt an die Eltern, im Endeffekt alles was über unsere Online Kanäle geht. Der zweite Bereich eben als B2B2C, wenn man so möchte, über Partnerschaften, über Kindergärten, Einrichtungen. Das dritte, was wir jetzt dieses Jahr vor uns haben, ist der Retail Launch. Wir werden ab dem 1.10. auch im Einzelhandel verfügbar sein. Auch noch eine wichtige Komponente, gerade Richtung Weihnachten, da wir auch als Geschenk verpackt werden. Jetzt kann die Großmutter jetzt digital verschenken. Das ist die Möglichkeit, die wir sozusagen schaffen. Nochmal als Überblick. Und jetzt lasst uns gerne noch einmal in den Online Bereich reingehen, weil das auch aktuell unser absoluter Fokus ist. Und wenn ich unser Marketing aktuell mir anschaue UND reflektiere, kann ich schon sagen, dass wir aktuell in einer sehr starken Testphase sind, weil sicherlich Eltern zu erreichen eine Herausforderung ist, auf jeden Fall und wir uns auch vorgenommen haben, wirklich da auch die ganze Customer Journey abzugreifen. Was wir einfach merken ist, wir sind kein Paar Socken, was vielleicht spontan mal eben gekauft wird, sondern wir sind ein Produkt, was Einzug halten soll in den Familienalltag. Das heißt, dass wir schon merken, viele Eltern kommen auf Social Media mit uns in Kontakt, wo wir uns auch als Gründerin sehr aktiv präsentieren, um zu zeigen: Wer ist wirklich das Gesicht hinter der Firma? Dann kommen sie mit uns in Kontakt vielleicht eben in dem Kindergarten, wo sie noch mal davon hören, über eine Freundin. Gerade das Word of Mouth ist auch sehr großer Bereich und auch ein Bereich den wir gerade sehr stark ausbauen ist auch der PR Bereich. Das heißt, wir versuchen uns auch da in Fachmagazinen sehr stark zu platzieren, um wirklich an verschiedenen Touchpoints verfügbar zu sein. Was wir generell merken mit unserem Produkt, dadurch, dass wir ein sehr innovatives Produkt sind, sind wir schon ein Push Produkt. Wir müssen schon den Leuten zeigen: Hallo, wir sind da. Wir bieten eine Lösung zu einem Thema, was euch beschäftigt, aber wo ihr vielleicht bisher noch nicht wusstet, dass es da wirklich eine sehr sinnvolle, gute Lösung gibt. Und deswegen merken wir beispielsweise auch in den Formaten, dass ein Bewegtbild wesentlich besser funktioniert als statische Bilder. Um euch da mal eine Zahl zu nennen. Unsere Bewegtbilder konvertieren drei Mal so hoch wie unsere statischen Bilder. Da sehen wir wirklich einen signifikanten Unterschied. Und solche Dinge probieren wir gerade sehr stark aus. Aber ich kann noch nicht sagen: Das ist der eine Kanal, der bei uns am besten funktioniert. Und ehrlicherweise glaube ich auch, dass es vielleicht nicht der eine Kanal wird, sondern dass es auch ein gewisser Mix bleiben wird, weil es auch nicht die eine Familie oder der eine Bedarf gibt, sondern weil auch das sehr variabel sein kann. 


Rolf Kosakowski [00:40:35] Da können wir dich darauf vorbereiten. Es ist tatsächlich Botschaft, Kanal, Creative Asset. Selbst wir als Agentur treten heute nicht mehr mit dem goldenen großen Marketing Besteck an, sondern wir können nur die Summe aus dem bilden, was wir forschend oder aus Know-how oder tatsächlich aus der Realtime Wahrnehmung von Kampagnen machen. Und das ist die Herausforderung heute. Und ich glaube, da bist du noch mal ganz besonders auch den aufgefordert: Ich bleibe dabei, weil du in einem Bereich bist, der noch so viel mehr andere Wirkkräfte braucht als nur: Das Kind braucht was zum Spielen. Du hast noch viel mehr Parameter in der Entscheidung als ein paar Socken, wie du gesagt hast. Und bei den Socken wissen die meisten Menschen, wie sie sie anwenden müssen, vermute ich. Aber sag mal, einen Tipp hast du schon gegeben mit dem Bewegtbildern. Aber hast du was, wo du sagst: Oh, das hat mich jetzt total überrascht in Kommunikation mit Familien, in Kanal oder Rückkanal oder wo du einen wahnsinnigen Boost im Abverkauf gesehen hast, weil es einfach gut funktioniert hat? 


Irene Klemm [00:41:46] Tatsächlich, was ich nicht ganz so erwartet habe, ist der Kanal über Influencer. Für euch ist es vielleicht natürlich, aber ich hatte nicht gedacht, dass wirklich so viel Vertrauen auch Influencerinnen in dem Falle vor allem entgegengebracht wird. Und eine Influencerin, die sagt immer so schön zu mir: Ich bin eigentlich die digitale beste Freundin von meinen Followern. Und das ist etwas, was ich tatsächlich so bestätigen kann. Wir arbeiten vor allem mit Influencerin zusammen, die zwischen 15.000 und 70.000 Followern haben. Jetzt auch noch keine gigantische Community, aber oftmals eine sehr enge Community. Und da merken wir wirklich, wir machen das immer so, dass wir im ersten Schritt das Produkt schicken, die testen das wirklich erst mal mit ihren Kindern und können dann selbst entscheiden: Finden sie es gut, passt es zu ihnen und glücklicherweise gefällt es den meisten eben sehr gut und dann platzieren sie das. Und diese Authentizität dahinter wird auch gemerkt. Und das ist das, was ich nicht ganz so erwartet habe. Ich kenne Firmen, die auf Influencer Marketing auch komplett basieren. Kennt man auch im Fast-Moving Consumer Goods Bereich einige, aber das hätte ich bei uns nicht ganz so stark eingeschätzt. Als Add-on, mit unseren besten Influencern, vielleicht auch, um da noch mal so eine greifbare Zahl zu nennen, verkaufen wir auch teilweise 80, 90+ Produkte über eine Einbindung, weil da dieser sehr enge Kontakt besteht und weil sie auch einschätzen können. Das ist genau ihren Followerinnen und Followern sehr gut gefällt das Produkt. 


André [00:43:11] Wie identifiziert ihr die passenden Influencer für euch? 


Irene Klemm [00:43:15] Das ist eine sehr spannende Frage und ich denke auch, da achten wir über einen längeren Zeitraum darauf: Welcher Content wird ausgespielt, welche Themen werden aufgegriffen? Wofür steht die Influencerin, was macht sie auch mit ihren Kindern, welche Aktivitäten, was zeigt sie nach außen hin? Und dann ist es aber sicherlich natürlich auch ein stückweit Testen. Wir können uns natürlich vorherige Partner anschauen. Wir können uns natürlich anschauen: Denken wir, dass das passen könnte? Aber im Endeffekt muss man schon einen Testlauf machen. 


André [00:43:49] Was mich noch interessieren, ich fand es wirklich sehr beeindruckend, wie viele unterschiedliche Funktionen in eurem Startup tätig sind, also Pädagogen und Game Designer und natürlich diejenigen, die auch sich mit dem Marketing beschäftigen und vieles andere mehr. Wie viele seid ihr gegenwärtig und wie habt ihr es organisiert? Sind es alles Festangestellte oder bedient ihr euch auf dem Freelancer Markt? Wie organisiert ihr das genau? 


Irene Klemm [00:44:14] Wir sind jetzt seit Juni 30. Da sind aber ein paar Praktikantinnen und Praktikanten dabei und wir haben sehr viel Knowledge in house, weil wir haben uns dazu entschieden, weil wir vor allem auch ein langfristig ausgerichtetes Produkt haben und es uns wichtig ist, dieser Markt ist auch für viele Mitarbeitenden sehr neu. Viele, die jetzt aus der klassischen Spieleindustrie kommen, haben vielleicht vorher noch nicht für Kinder entwickelt. Das heißt, wir sehen auch einen großen Mehrwert dadrin, nicht jemanden drei Monate bei uns mit im Unternehmen zu haben, sondern jemanden wirklich langfristig bei uns mit im Team zu haben. Die Möglichkeit zu bieten in die Kindergärten zu gehen, mit Kindern zu interagieren und wirklich den Kern des Produktes zu verstehen. Und deswegen haben wir bei uns vor allem Festangestellte. 


André [00:45:00] Und wenn wir jetzt mal ein bisschen über den heutigen Tag hinausschauen. Wo siehst du die Entwicklungsperspektive eures Edurino Universums? 


Irene Klemm [00:45:11] Auf der einen Seite sehe ich ein sehr großes Entwicklungspotenzial jetzt wirklich darin, dieses allumfassende Curriculum für diese Altersgruppe aufzubauen und wirklich auch verschiedene Interessen aufzugreifen, verschiedene Kompetenzen aufzugreifen und dann aber auch mit dem Kind wirklich zu wachsen, also dann auch Produkte für die erste, zweite Klasse und darüber hinaus anbieten zu können. Und auf der anderen Seite, am Produkt selbst sehe ich ein gigantisches Potenzial darin, immer tiefer in diese Adaptivität und Personalisierung zu gehen. Wirklich sagen zu können dadurch, dass wir nicht nur eine Aufnahme aus einem bestimmten Zeitpunkt von einem Kind erhalten, sondern wirklich sehen können: Wie interagiert das Kind über einen gewissen Zeitraum mit Dingen? Wie entwickelt sich das Kind auch? Da wirklich immer personalisierter zu werden und dann vielleicht irgendwann sagen zu können: Rolf, das ist jetzt dein personalisiertes Sommerferien Programm für sechs Wochen und danach bist du ideal auf die zweite Klasse vorbereitet. Wirklich da tief einsteigen zu können in Richtung Adaption und auch Personalisierung. 


Rolf Kosakowski [00:46:13] Die Vorbereitung auf die zweite Klasse trifft mich zu spät. Es hätte mir vielleicht in meinem Werdegang geholfen. Kommen wir noch mal drauf zurück auf das Angebot. Irene, wir sind hier schon tatsächlich über die Zeit, aber ganz bestimmt war hier nichts Langweiliges drin. Vielen, vielen lieben Dank für so viel Engagement, so viel Inhalt und so viel Sympathie für dein Produkt, das du uns heute hier gegeben hast. Vielen Dank, dass du dabei warst. 


André [00:46:45] Hat viel Spaß gemacht, Irene. Vielen, vielen Dank auch. 


Irene Klemm [00:46:48] Mir ebenfalls. 


Rolf Kosakowski [00:46:50] Ich habe das Gefühl, wir sehen uns wieder. 


Irene Klemm [00:46:53] Sehr gerne. 


André [00:46:54] Tschüss. 


Irene Klemm [00:46:54] Tschüss. 


Rolf Kosakowski [00:47:00] So, das war's nun leider auch schon wieder mit Family Business, dem Spezial Podcast rund um das Thema Kinder. Andre, was muss man denn tun, um noch mehr von uns zu hören? 


André [00:47:12] Wenn es euch gefallen hat, abonniert gerne unseren Kanal oder besucht uns auf unserer Website und hört euch frühere Folgen an unseres Podcast. So oder so, wir freuen uns auf das nächste Mal mit einem bestimmt wieder ganz tollen Gast. 

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